
Für die VitaKirche in Bonn entwickelte Creado ein Erscheinungsbild, das Glauben, Gemeinschaft und Aufbruch visuell zusammenführt. Ein reduziertes Zeichen, ein flexibles Farbsystem und eine klare Gestaltung übersetzen die Botschaft der Kirche in eine zeitgemäße, ruhige und zugleich lebendige Form.

Im Zentrum des Erscheinungsbildes steht eine Bildmarke, die bewusst auf den Auferstehungsbericht aus Markus 16,4 Bezug nimmt: „Doch als sie zum Grab aufblickten, sahen sie, dass der große, schwere Stein schon weggerollt war.“ Die reduzierte Form zeigt den Eingang des Grabes und den zur Seite gerollten Stein. Damit wird der entscheidende Moment der Auferstehung sichtbar – der Übergang vom Tod zum Leben. Genau hier liegt auch die inhaltliche Verbindung zum Namen der Kirche: Vita, das Leben. Die Bildmarke übersetzt diesen Gedanken in ein klares Symbol. Der weggerollte Stein steht für neues Leben, Hoffnung und Aufbruch. Damit trägt das Zeichen nicht nur eine biblische Referenz, sondern formuliert zugleich den Kern der Identität der VitaKirche: eine Kirche, die vom Leben her denkt – und vom Leben erzählt.



Das Farbsystem verbindet Wiedererkennbarkeit mit gestalterischer Flexibilität. Eine ruhige Grundfarbe bildet die stabile Basis des Erscheinungsbildes. Ergänzende Akzentfarben können je nach Kontext eingesetzt werden, folgen dabei jedoch klar definierten Regeln in Sättigung, Helligkeit und Gewichtung. Diese Struktur ermöglicht unterschiedliche Farbstimmungen für Bereiche, Veranstaltungen oder saisonale Themen, ohne die visuelle Identität zu verwässern. Das System schafft Konsistenz – und gleichzeitig ausreichend Spielraum für lebendige Anwendungen.
Kreise prägen die visuelle Sprache des Erscheinungsbildes und greifen formal den Stein aus der Bildmarke auf. In unterschiedlichen Gruppierungen eingesetzt, bilden sie ein flexibles grafisches System für Layouts, Illustrationen und digitale Anwendungen. Die Anordnung der Kreise erinnert an eine wachsende Gemeinschaft. Einzelne Elemente fügen sich zu größeren Strukturen zusammen – ein visuelles Prinzip, das den gemeinschaftlichen Charakter der Kirche aufnimmt und zugleich gestalterische Konsistenz schafft.